Die Möhnetalhalle

…oder wie wir sie auch nennen:
Unser Wohnzimmer.

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Egal ob große oder kleinere, private Feiern, ob Firmenjubiläen oder große Veranstaltungen: Unsere Schützenhalle bietet für fast alle Anlässe die nötigen Räumlichkeiten.
Sollten Sie die Möhnetalhalle mieten wollen, helfen wir Ihnen hier gerne weiter!

Kommen Sie hier doch mit uns auf einen kleinen virtuellen Rundgang durch unsere Schützenhalle…

Für die bessere Planung Ihrer Veranstaltung finden Sie hier einen Grundriss der Möhnetalhalle, und einen Grundriss des Kellergeschosses.

Hier finden Sie weitere Fotos der Möhnetalhalle sowie weitere Panoramen, mit denen Sie sich in unserer Schützenhalle „umsehen“ können.

Die Geschichte unserer Möhnetalhalle
(Auszug aus der Urkunde für den Grundstein, verfasst von Ferdinand Struchholz sen.)

„Unsern Nachkommen sei kundgetan:
Dieses Bauwerk soll eine Volkshalle werden für die gesamte Gemeinde. Sie soll Versammlungen, kulturellen Veranstaltungen, dem Spiel und Sport und, soweit notwendig, dem Turnunterricht der Schule dienen.
Träger und Eigentümer des Baues ist die „St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 1823“. Wechselvoll ist die Geschichte des Erwerbs des Grundstückes zu dieser Halle.

Das in der Separation von 1898 von der Gemeinde erworbene Grundstück zwischen Allagen und Niederbergheim für den Bau einer Schützenhalle war zu abgelegen, und man nahm von einem Kauf Abstand. – Auf der Generalversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft am 26. Juli 1925 wurde einstimmig beschlossen, bei günstiger Gelegenheit einen geeigneten Platz für den Bau einer Halle zu erwerben. Im Jahre 1928 wurden der Bruderschaft zwei Plätze angeboten. Man entschied sich für den Kauf des Platzes von Fritz Rosier in Größe von 2 Morgen für 5000,- RM.
Zeitverhältnisse verhinderten, daß das Planen des Baues in die Tat umgesetzt wurde.
Während des zweiten Weltkrieges waren 150 Schützenbrüderzum Heeresdienst einberufen. – Am 31. August 1947 schloß sich die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft der Erzbruderschaft vom hl. Sebastianus im Erzbistum Paderborn an, und die Statuten wurden entsprechend gestaltet.
Am 7.,8. und9. August 1948 wurde zum erstenmal wieder seit Beginn des großen Krieges das Schützenfest gefeiert, verbunden mit der 125jährigen Gedenkfeier des Bestehens der Bruderschaft.

Immer wieder wurde der Wunsch laut, eine Schützenhalle zu erbauen.
Durch Austausch sollte dafür ein Grundstück an der Eilmecke erworben werden. Dann sollte sie auf den „Sieben Morgen“ entstehen.
Am 22. Januar 1950 wurde beschlossen, auf dem schon 1928 erworbenen Grundstück die Halle zu errichten.

Den Bauplan zu dieser Halle entwarf der Architekt Wilhelm Schulte.
Der erste Spatenstich wurde getätigt von dem Präses der Bruderschaft, dem Hochw. Herrn Pfarrer Vollmer, am 25. August 1950. Anschließend machten Bürgermeister, Herr Erich Dassel, und der 1. Vorsitzende, Herr Ferdinand Struchholz, die folgenden Spatenstiche. Die Ausschachtungsarbeiten begannen am 12. September 1950.

In lobenswerter Einmütigkeit sind die umfangreichen Erdarbeiten von den Mitgliedern der Bruderschaft in freiwilliger Arbeitsleistung gemacht worden. Jedes Mitglied sollte nach Möglichkeit 40 Arbeitsstunden leisten.
Es wurden 1004 cbm Erde in 3872 Arbeitsstunden bewegt.
In gleicher Bereitschaft ist der Erdaushub von den Fuhrwerksbesitzern mit Treckern und Lastzügen in einer Gesamtleistung von 38 1/2 Tagen abgefahren worden. In hochherziger Weise wurden von einem Schützenbruder 1000 Liter Dieselöl, von einem anderen 50 000 Ziegelsteine für den Bau kostenlos zur Verfügung gestellt. Dunkelgrüner Diabas zur Verblendung der Grundmauern, von dem hiesigen Marmorwerk gestiftet, liegt zum Einbau bereit.
Am morgigen Tag, d. 16. Mai 1951, wird mit den Maurerarbeiten begonnen werden.

Ein heiliges Vermächtnis sollen uns und unseren Nachkommen die Grundsätze der Bruderschaft sein. Wir wollen eintreten für Glaube, Sitte und Heimat.
Zu Urkund dessen haben wir mit unserer Hand unterzeichnet und unser Siegel beigedrückt.“